Seelenfisch
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Wünsche

Was erwarte ich vom Leben ?
Was kann ich, was darf ich erwarten ?
Das Leben ist einem nichts schuldig, man hat kein Anrecht auf irgendetwas, niemals. Es gibt kein Anrecht auf Glück, nur den Wunsch danach.
 Das Leben an sich ist reine Zeit, die verstreicht. Das einzige, was man tun kann, ist, sich seinen Platz zu schaffen, seine Nische zu finden und sich dort einzurichten.
Dieser Ort jedoch gehört nur dir allein. Und wie du diesen Platz gestaltest, liegt in deiner Hand.

Wenn du einmal beginnst, dein Leben zu gestalten, kommst du sehr schnell an die Grenzen deines Seins. Du erhältst sehr schnell Einblick in dein wahres Ich, wenn du erst einmal beginnst, deine Leitlinien, deine Wünsche, deine Forderungen zu formulieren.

Was möchte ich ?
Was erwarte ich ?
Was will ich ?

Ich merke , wie ich zum ersten Mal wirklich fordere.

Der Mann an meiner Seite, der, für den ich vielleicht irgendwann wieder einmal mein Herz investiere – wie soll er sein ?
Träumen muss er können. Der Realität nahe, doch mit der Fähigkeit, sich auf Unglaubliches einzulassen. Meine Sprache verstehen, meinen Gedanken folgen können, oder zu mindestens es versuchen.
Ich wünsche mir Begehren auf beiden Seiten, Erfüllung, die Fähigkeit, in einander zu versinken. Sich ansehen und blind und stumm verstehen. Und dabei dennoch frei sein. So zu vertrauen, dass es leicht fällt, Freiheit zuzugestehen. Keine Bevormundung, dennoch Unterstützung.

Oh Himmel, lass mich fliegen !
Mit der Sicherheit, stets in ein sicheres Nest zurückkehren zu können.
Lass es jemanden geben, der sich freut, das es mich gibt.
Lass es jemanden geben, der an mich denkt, wenn ich woanders weile und der wartet, dass ich zurückkehre, nicht weil er etwas von mir will, sondern weil er meine Gegenwart schätzt.
Lass es jemanden geben, der einen Teil seines Selbst in meine Hände gibt – nicht weil er sich dadurch das Leben erleichtert, sondern weil er sich gut bei mir aufgehoben fühlt.
Lass es jemanden geben, für den ich das Licht in einer dunklen Nacht bin.

Lass es jemanden geben, der für mich all das ist, was ich für ihn bin.
Lass es jemanden geben, zu dem ich zurückkehren will.
Lass es jemanden geben, nach dem sich jede Faser meines Seins sehnt.
Lass es jemanden geben, den ich achten kann, aus ihm heraus, nicht aus Respekt vor seinen Leistungen oder seiner Fähigkeiten.

Ich möchte lieben können, ohne zu fordern.
Ich möchte geliebt werden, ohne Forderungen.
Nicht weil ich tue, was ihm gefällt, sondern weil ich ich bin.

Ich möchte nicht mehr fragen – Warum liebst du mich ? Was ist es, das dich an mich bindet ?
Ich möchte nur geliebt werden und ohne Fragen das erwidern, was man mir entgegenbringt.
Und gleichzeitig möchte ich das Gefühl haben, das bei aller Freiheit der Unwille besteht, mich zu teilen. Das der Wunsch leise mitschwingt, dass ich die einzige bin. Und das man für mich kämpft.

Ich will nicht mehr losgelassen werden. Nicht mehr freigegeben aus dem irrigen Grund heraus, dass ich dann glücklich sei. Ich möchte einen sicheren Platz im Sein, im Herzen, im Denken eines anderen haben und diesen Platz ebenso bieten.

Anmerkung: Da sage einer, dass Wünsche nicht wahr werden. Meiner liegt schlafend im Bett.

26.8.06 06:15
 


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